Digitale barrierefreie Kommunikation
Darum geht es bei der Tagung
Darum geht es bei der Tagung
Kommunikation ist der Schlüssel zur selbstbestimmten Teilhabe – doch Menschen mit Behinderung stoßen dabei immer wieder auf Barrieren. Die Digitalisierung bietet zwar große Chancen für mehr Inklusion, birgt jedoch auch Risiken der Ausgrenzung. Damit alle von den digitalen Möglichkeiten profitieren können, muss die digitale Welt an den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderung ausgerichtet werden.
Ein wichtiger Schritt in diese Richtung wurde mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) getan. Es schafft bereits Grundlagen für digitale Barrierefreiheit. Allerdings finden die Themen Leichte Sprache und Unterstützte Kommunikation darin bislang kaum Beachtung – obwohl sie für viele Menschen essenziell sind, um Informationen zu verstehen und digitale Angebote nutzen zu können.
Unsere Tagung „Digitale barrierefreie Kommunikation“ setzt genau hier an. Ziel ist es, den Diskurs zur digitalen Barrierefreiheit zu erweitern und die Bedeutung von Leichter Sprache und Unterstützter Kommunikation stärker in den Fokus zu rücken.
Unsere Tagung richtet sich an:
- Menschen mit Behinderung
- Vertreter und Vertreterinnen aus der Politik und öffentliche Stellen
- Dienstleister und Dienstleisterinnen aus der IT-Branche
- Einrichtungen der Eingliederungshilfe und der Sozialen Arbeit
- Unternehmen und Firmen, die durch das BFSG in der Verantwortung stehen
- Alle, die sich für digitale barrierefreie Kommunikation interessieren!
Wir wollen gemeinsam mit Fachleuten, Menschen mit Behinderung und Interessierten diskutieren, wie wir Leichte Sprache und Unterstützte Kommunikation nachhaltig in der digitalen Welt verankern können, damit barrierefreie Kommunikation für alle selbstverständlich wird.
Seien Sie dabei und gestalten Sie die Zukunft digitaler Inklusion mit! Melden Sie sich jetzt an und bringen Sie Ihre Perspektive in diesen wichtigen Diskurs ein.
Tagungsprogramm
Digitale barrierefreie Kommunikation
Zukunft digitaler Inklusion gestalten
09:15 Uhr Empfang
Vor dem offiziellen Start der Veranstaltung laden wir Sie zu Kaffee, Kaltgetränken und Butterbrezen ein.
10:00 Uhr Begrüßung
Schirmherrin und Staatsministerin Ulrike Scharf begrüßt mit einer Videobotschaft zur Tagung.
Anschließend begrüßen Dr. Jörg Heiler Vorstandskooperator von der Beratungsstelle Barrierefreiheit und Sonja Schoenberner, Geschäftsführerin der CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH zur Tagung.
10:30 Uhr Vorstellung des Tagesplans
Ina-Madlen Jacobs und Lisa Schiedermaier der Beratungsstelle Barrierefreiheit stellen den Tagesplan vor und geben organisatorische Hinweise.
11:00 Uhr Einstieg ins Thema: Digitale barrierefreie Kommunikation
Digitale barrierefreie Kommunikation - Was ist das? Um uns dieser Frage zu nähern wollen wir verschiedene Perspektiven beleuchten und mit diesen Personen ins Gespräch kommen:
- Menschen mit Lernschwierigkeiten teilen ihre Erfahrungen und Wünsche, wie digitale Angebote gestaltet sein sollten, damit sie für sie verständlich und hilfreich sind.
- Menschen mit Kommunikationseinschränkungen geben Einblick in die Rolle unterstützender Technologien, wie beispielsweise Symbolsysteme oder sprachgesteuerte Anwendungen, für ihre persönliche digitale Kommunikation.
- IT-Expert*innen mit körperlicher Behinderung geben Einblicke ihre Arbeit in einem Testlabor für digitale Barrierefreiheit und beleuchten, welche Ansätze und Lösungen für die Umsetzung digitaler barrierefreier Kommunikation wichtig sind.
- Expertinnen und Experten für digitale Barrierefreiheit analysieren, welche technischen und gestalterischen Anforderungen und Ansätze für die digitale barrierefreie Kommunikation bereits existieren, wo noch Entwicklungsbedarf besteht und wie inklusive Lösungen realisiert werden können.
Durch den Austausch mit den beteiligten Akteurinnen und Akteuren möchten wir ein klares Bild vom aktuellen Stand der digitalen barrierefreien Kommunikation gewinnen und gemeinsam Ideen für eine inklusivere digitale Welt entwickeln. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen als Grundlage für weitere Diskussionen in den Arbeitsgruppen dienen.
13:00 Uhr Arbeitsgruppen
Von 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr finden folgende Arbeitsgruppen statt:
1. KI und Leichte Sprache
2. Digitale Barrierefreiheit durch Unterstützte Kommunikation und Assistenztechnologien
3. Barrierebrecher
Von 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr finden folgende Arbeitsgruppen statt:
4. Digital barrierefrei
5. Warum ist digitale Barrierefreiheit wichtig?
6. Wie kann Soziale Arbeit digitale Teilhabe ermöglichen?
16:00 Uhr Podiumsdiskussion
Wie kann barrierefreie Kommunikation in der digitalen Welt verankert werden, damit digitale Teilhabe für alle möglich ist?
Mit dieser Fragestellung beleuchten wir, wie barrierefreie Kommunikation zu einem festen Bestandteil der digitalen Welt werden kann, um allen Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Menschen mit Lernschwierigkeiten und Kommunikationseinschränkungen bringen ihre Erfahrungen und Perspektive als Selbstvertretungen ein, während Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik sowie der Eingliederungshilfe Perspektiven zur Förderung und Umsetzung barrierefreier Kommunikation aufzeigen. Ergänzt wird die Diskussion durch Expertinnen und Experten für Usability und digitale Barrierefreiheit, die innovative Ansätze und technische Lösungen vorstellen, wie digitale barrierefreie Kommunikation gelingen kann. Gemeinsam suchen wir nach Wegen, die digitale Welt inklusiv und zugänglich für alle zu gestalten.
16:45 Uhr Danksagung und Abschluss
Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden, durch die das Thema "Digitale barrierefreie Kommunikation" im Rahmen der Tagung in den Fokus gestellt und diskutiert werden konnte.
1. Arbeitsgruppe: KI und Leichte Sprache
1. KI und Leichte Sprache – Wie kann das sozial verantwortlich gelingen?
In dieser Arbeitsgruppe widmen wir uns der Frage, wie Künstliche Intelligenz (KI) sinnvoll und verantwortungsbewusst genutzt werden kann, um die Erstellung von Texten in Leichter Sprache zu unterstützen. Leichte Sprache ist eine vereinfachte Ausdrucksweise, die Menschen mit Lernschwierigkeiten den Zugang zu Informationen erleichtert. Wir wollen uns mit Ihnen austauschen: Wie kann KI-gestützte Leichte Sprache den Übersetzungsprozess erleichtern, ohne die menschliche Expertise zu ersetzen? Wie können Prüfer und Prüferinnen für Leichte Sprache gut in den Prozess eingebunden werden?
Themen der Arbeitsgruppe
- Potenziale und Herausforderungen von einer Künstlichen Intelligenz für Leichte Sprache
- Welche sozialen und technischen Aspekte sind zu berücksichtigen?
- Was müssen Sie bei der KI-gestützten Umsetzung von Leichter Sprache beachten?
- Wie gelingt die Einbindung von Prüfern und Prüferinnen für Leichte Sprache?
- Diskussion und Praxisbeispiel: KLAO
Zielgruppe
- Übersetzer und Übersetzerinnen für Leichte Sprache
- Prüfer und Prüferinnen für Leichte Sprache
- Einrichtungen der Eingliederungshilfe Verantwortliche für die Umsetzung von Leichter Sprache
- IT-Entwickler und Entwicklerinnen sowie
- alle Interessierten, die mehr über die Schnittstelle zwischen KI und Leichter Sprache erfahren möchten
Die Arbeitsgruppe bietet sowohl einen Einblick in die fachlichen Grundlagen und Positionen, als auch praxisnahe Einblicke in die Entwicklung von KI-Anwendungen und lädt zu einem interaktiven Austausch ein.
Wer leitet die Arbeitsgruppe?
Hannah Dinand – Zertifizierte Übersetzerin und Dozentin für Leichte Sprache bei der CABkom, CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH
Hannah Dinand arbeitet seit ihrem Masterabschluss in Barrierefreier Kommunikation als zertifizierte Übersetzerin und Dozentin für Leichte Sprache in der CABkom. Dabei sind ihre aktuellen Schwerpunkte die Koordination der Prüfgruppen in der CAB, die Schulung von angehenden Prüfer*innen sowie die inklusive Zusammenarbeit im Team der CABkom.
Maria Hütter-Songailo – Prüferin, Expertin und Co-Dozentin für Leichte Sprache bei der CABkom, CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH
Maria Hütter-Songailo arbeitet seit vielen Jahren als Prüferin und Expertin für Leichte Sprache in der CABkom. Ihre Schwerpunkte sind unter anderem die Schulungen für angehende Prüfer*innen sowie Übersetzer*innen als Co-Dozentin. Außerdem ist Sie Beraterin für Leichte Sprache in der Beratungsstelle Barrierefreiheit.
Fabian Schlausch – Gründer von KLAO.eu, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Würzburg
Fabian Schlausch ist Gründer des Startups KLAO.eu, einer innovativen Plattform, die Künstliche Intelligenz (KI) zur Erstellung von Texten in Leichter Sprache nutzt. KLAO ist eine Softwarelösung, die komplexe Texte mithilfe von KI in Leichte Sprache übersetzt und dabei die Expertise von Übersetzer*innen und Menschen mit Lernschwierigkeiten integriert.
2. Arbeitsgruppe: Digitale Barrierefreiheit durch UK
2. Digitale Barrierefreiheit durch Unterstützte Kommunikation und Assistenztechnologie
Diese Arbeitsgruppe hat zum Thema die vielseitigen Möglichkeiten der Unterstützten Kommunikation hin zum Weg zur Digitalen Teilhabe vorzustellen. Hier geht es nicht nur um Sprachausgabe und die Kommunikation mit einem Gesprächspartner vor Ort, sondern auch um die diversen technischen Möglichkeiten für alle Lebensbereiche.
Inhalte sind unter anderem der Elektrorollstuhl als vielfältig einsetzbare Steuerzentrale, die Einrichtung eines Arbeitsplatzes für Menschen mit einer Körperbehinderung durch UK-Hilfsmittel, die Nutzung von online Banking mittels Augensteuerung sowie weitere Möglichkeiten zur digitalen Teilhabe.
Wir freuen uns, mit Ihnen in Austausch zu kommen über Ideen und Ansätze aus dem Bereich der Unterstützten Kommunikation auf den Weg hin zu einer teilhabeorientierten Zukunft.
Themen der Arbeitsgruppe
- Assistenztechnologie in der Praxis
- Arbeitsplatzgestaltung mittels individueller Ansteuerung
- Digitale Hilfen zur Alltagsstrukturierung
- Digitale Hilfen zum Abbau bestehender Abhängigkeiten
- An- und Umfeldsteuerung (mit Kommunikationshilfsmitteln)
Zielgruppe
- Menschen, die Kommunikationshilfen nutzen
- Angehörige von Menschen die Kommunikationshilfen nutzen
- Einrichtungen der Eingliederungshilfe
- Einrichtungen des Öffentlichen Dienstes
- Alle an dem Thema interessierten Personen
Wer leitet die Arbeitsgruppe?
Roland Salvamoser - Fritz-Felsenstein-Haus e.V., Ergotherapeut und Elektroniker
seit bald 30 Jahren Ergotherapeut im Fritz-Felsenstein-Haus, Schwabens größter Einrichtung für Kinder und Jugendliche zur Förderung im Bereich motorische und körperliche Entwicklung.
Seit über 15 Jahren in einer hauseigenen, stiftungsfinanzierten Beratungsstelle für Kommunikation und Assistenztechnologie tätig.
Mein Grundmotto "Assistenztechnik macht für Menschen mit Behinderung selbstbestimmtes Leben erst möglich!"
Peter Heim - Förderstätte, Fritz Felsenstein Haus
Durch meine Spastik bedingt kann ich nicht sprechen und auch sonst kaum gezielte Körperbewegungen ausführen. Über meine Gesichtsmimik und "Abfrage-Sätze" ist es mir möglich auch ohne meinen Sprachcomputer kommunikativ teilzuhaben.
Als täglichen Rollstuhl-Alltagsbegleiter nutze ich seit ca. 15 Jahren einen sogenannten "Augensteuerungscomputer". Mit dieser Assistenztechnik kann ich z.B. meinen Assistenten verbale Anweisungen geben, Social-Media-Apps vollumfänglich nutzen oder sogar meine Bankgeschäfte tätigen. Ich benutze dieses Gerät teilweise 16 Stunden täglich.
Claudia Sophia Göppert - CABkom, CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH
Über 7 Jahre sammelte Claudia Sophia Göppert in der Praxis der Heilerziehungspflege Erfahrungen mit diversen Methoden, Konzepten und Hilfsmitteln der Unterstützten Kommunikation. Seit Mai 2022 arbeitet sie in der UK-Beratungsstelle der CABkom und unterstützt Bewohner*innen und Beschäftigte hin zu einer funktionierenden Kommunikation und Interaktion mit und in ihrem Umfeld. Digitale Hilfen spielen hierbei eine immer größer werdende Rolle hinsichtlich der Partizipation am gesellschaftlichen Leben und dem Abbau bestehender Barrieren.
3. Arbeitsgruppe: Barrierebrecher
3. Barrierebrecher – Wie können sich Menschen mit Behinderung auf Social Media präsentieren?
Sind Sie leidenschaftlich an den Themen Inklusion, Vielfalt und Toleranz interessiert? Möchten Sie ein kreatives und inklusives Social-Media-Team kennenlernen, das andere inspiriert und auf die Wichtigkeit von Inklusion hinweist? Dann ist dieser Workshop genau das Richtige für Sie!
In dieser Arbeitsgruppe stellen sich die Barrierebrecher vor. Die Barrierebrecher sind Menschen mit Behinderung, die auf Instagram, TikTok und YouTube über die Themen Inklusion, Vielfalt und Toleranz berichten. Sie möchten unter anderem auch andere Menschen mit Behinderung beraten und inspirieren.
Themen der Arbeitsgruppe
- Wie sprechen wir Menschen an und erreichen dadurch so viele?
- Die Barrierebrecher teilen ihre Erfahrungen und Erfolgsstrategien für eine inklusive, authentische Kommunikation. Erfahren Sie, wie sie ihre Inhalte gestalten, um einen respektvollen Austausch zu fördern und welche Sprache sie nutzen, um Vielfalt positiv darzustellen.
- Praktische Übung vor der Kamera: Die Barrierebrecher bringen ihre Kamera mit – so können Sie vor Ort direkt ausprobieren, wie es sich anfühlt, vor der Kamera zu stehen. Gemeinsam nehmen wir kurze Videos im typischen Barrierebrecher-Format auf, bei denen es darum geht: „Was ist deine Behinderung, und was wünschst du dir von deinen Mitmenschen?“ Hier zeigen die Barrierebrecher, worauf es beim Filmen und Vorbereiten eines guten Clips ankommt.
- Tipps zur Umsetzung: Welche einfachen Tricks und Formate eignen sich für authentische Social-Media-Beiträge? Die Barrierebrecher geben hilfreiche Tipps zur Vorbereitung und Umsetzung kurzer Videos und zeigen, wie man eigene Inhalte erstellt, die Inklusion und Toleranz sichtbar fördern.
Zielgruppe
- Menschen mit Behinderung
- Alle, die sich für digitale Teilhabe und soziale Gerechtigkeit interessieren
Wer leitet die Arbeitsgruppe?
Die Barrierebrecher sind ein engagiertes Social-Media-Team im Dominikus-Ringeisen-Werk. Mit viel Kreativität und Einsatz setzen sie sich dafür ein, die Stimme von Menschen mit Behinderung in sozialen Netzwerken zu stärken und gesellschaftliche Barrieren abzubauen.
Michael Stadler ist die Leitung des Social Media Projekts "Barrierebrecher".
Helmut Wieser ist Mitarbeiter im Referat Öffentlichkeitsarbeit und zuständig für das Projekt „Barrierebrecher“
Hallo, ich bin Helmut. Ich bin seit Jahren leidenschaftlicher Hobbyfilmer und in meiner Freizeit drehe ich Filme und Videos. Für mich ist Inklusion ein wichtiges Thema und deshalb habe ich schon Filmprojekte mit Menschen mit Beeinträchtigung gedreht. Als ich von diesem Projekt erfuhr und angesprochen worden bin, war ich beeindruckt. Das gibt mir die Gelegenheit, mein Hobby noch weiter auszubauen um weitere Erfahrungen zu sammeln. Durch das Projekt sammle ich auch die Erfahrungen vor der Kamera. In diesem Projekt möchte ich Reporter werden, um mit Betroffenen im Austausch zu sein und Interviews zu führen. Für mich ist das Projekt sehr lehrreich, da ich persönlich sehr viel lerne und mitnehme.
4. Arbeitsgruppe: Digital barrierefrei
4. Digital barrierefrei - Worauf muss ich als Gestalter oder Redakteurin achten?
In der Arbeitsgruppe möchten wir das Bewusstsein für die Bedeutung digitaler Barrierefreiheit schärfen und die Bereitschaft fördern, aktiv zu handeln. Denn digitale Barrierefreiheit hilft uns allen – nicht nur Menschen mit Behinderungen. Unternehmen und öffentlichen Stellen können von einer frühzeitiger Umsetzung profitieren. Machen Sie sich gemeinsam mit uns auf den Weg zu mehr digitaler Barrierefreiheit.
Themen der Arbeitsgruppe
- Welche Vorschriften muss ich jetzt einhalten? (WCAG-Kriterien)
- Wo fange ich mit der Barrierefreiheit an?
- Worauf muss ich jetzt beim Einsatz von Farben achten (Farbwahl und Kontraste)?
- Welche Schriftarten sind barrierefrei?
- Wie mache ich meine Bilder und Videos barrierefrei?
- Was muss ich jetzt beachten, wenn ich Texte schreibe?
Zielgruppe
- Gestalter & Redakteurinnen: Alle, die selbst Inhalte gestalten und schreiben – ob digital oder nicht. Egal ob Sie Webseiten, Social Media Posts, Magazine oder Newsletter gestalten oder schreiben. Die Inhalte diese Workshops helfen Ihnen, Barrierefreiheit in deiner Kommunikation und Gestaltung mitzudenken.
- Alle, die sich für die Umsetzung digitaler Barrierefreiheit interessieren
Wer leitet die Arbeitsgruppe?
Gehirngerecht Digital machen durch Trainings, Vorträge, Content und Dienstleistungen das Internet und die Köpfe der Menschen barrierefrei. Gehirngerecht Digital sind erfahrene Experten und Expertinnen im Bereich Barrierefreiheit, die sowohl selbst umsetzen als auch Teams beraten. Durch ihre enge Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderungen und einem starken Netzwerk an Spezialistinnen bietet Gehirngerecht Digital praxisnahe Lösungen und Ansätze.
5. Arbeitsgruppe: Warum ist digitale Barrierefreiheit wichtig?
5. Warum ist digitale Barrierefreiheit wichtig?
Digitale Barrierefreiheit ist weit mehr als eine technische Anforderung – sie ist ein Grundpfeiler für soziale Teilhabe und Chancengleichheit. In der heutigen, digitalisierten Welt bedeutet der Zugang zu Informationen, Dienstleistungen und Kommunikationsmöglichkeiten oft den Schlüssel zur gesellschaftlichen Partizipation. Doch ohne digitale Barrierefreiheit werden Menschen mit Behinderungen, ältere Personen, Menschen mit eingeschränkten digitalen Kompetenzen und viele weitere Gruppen systematisch ausgeschlossen.
In dieser Arbeitsgruppe beleuchten wir, warum digitale barrierefreie Kommunikation und digitale Barrierefreiheit im Allgemeinen für bestimmte Personengruppen unerlässlich ist und welche Vorteile sie für alle Menschen bringt.
Themen der Arbeitsgruppe
- Welche Personengruppen sind besonders auf digitale Barrierefreiheit angewiesen?
- Welche Hindernisse und Lösungen bestehen aktuell für Menschen mit Behinderungen und andere benachteiligte Gruppen im digitalen Raum?
- Wie wirkt sich digitale Barrierefreiheit positiv auf die gesamte Gesellschaft aus?
Zielgruppe
- Fachleute aus dem Bereich der Sozialen Arbeit
- Web-Entwickler und Entwicklerinnen
- Öffentliche Stellen sowie
- alle, die die digitale Zukunft inklusiv gestalten möchten
Wer leitet die Arbeitsgruppe?
Markus Lemcke von Marlem-Software. Ziel meines Unternehmens ist es, dass die Informatik barrierefrei wird. Barrierefreiheit in der Informatik bzw. Digitale Barrierefreiheit bedeutet, dass Webseiten, Software und Betriebssysteme so gestaltet sind, dass diese von allen Menschen, auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder Behinderungen, bedient werden können.
Ich bin Markus Lemcke und Gründer des Unternehmens Marlem-Software. Ich bin Web-Entwickler, Software-Entwickler, App-Entwickler, Berater und Dozent in Sachen barrierefreie Informatik.
6. Arbeitsgruppe: Wie kann Soziale Arbeit digitale Teilhabe ermöglichen?
6. Wie kann Soziale Arbeit digitale Teilhabe ermöglichen?
Die digitale Welt entwickelt sich rasant weiter, doch nicht alle Menschen können gleichermaßen an ihr teilhaben. Besonders benachteiligte Gruppen, wie ältere Menschen, sozial benachteiligte Personen oder Menschen mit Behinderungen, stehen oft vor großen Hürden, wenn es darum geht, digitale Angebote zu nutzen. Soziale Arbeit spielt eine Schlüsselrolle dabei, diese Barrieren abzubauen und digitale Kommunikation für alle möglich zu machen.
In dieser Arbeitsgruppe erkunden wir, wie Fachkräfte der Sozialen Arbeit digitale Kompetenzen fördern und Unterstützung bei der Nutzung digitaler Medien leisten können. Wir diskutieren praxisnahe Strategien, um den Zugang zu digitalen Angeboten zu erleichtern und die soziale und digitale Ungleichheit zu verringern. Dabei liegt der Fokus auf der Förderung digitaler Kompetenzen, der Stärkung der Medienbildung und der Bereitstellung unterstützender Strukturen.
Themen der Arbeitsgruppe
- Die Rolle der Sozialen Arbeit in der digitalen Teilhabe
- Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für benachteiligte Gruppen
- Methoden und Werkzeuge zur Förderung digitaler Kompetenzen
- Best Practices für die Unterstützung digitaler Teilhabe in sozialen Einrichtungen
Zielgruppe
- Fachkräfte der Sozialen Arbeit,
- Entscheidungsträger und –trägerinnen aus sozialen Einrichtungen sowie
- alle, die daran interessiert sind, digitale Ungleichheiten zu bekämpfen und eine inklusive digitale Zukunft zu gestalten
Diese Arbeitsgruppe bietet praxisorientierte Ansätze und konkrete Handlungsstrategien, um Menschen den Weg in die digitale Welt zu öffnen und ihre Teilhabe an der digitalen Gesellschaft nachhaltig zu sichern.
Wer leitet die Arbeitsgruppe?
Prof. Dr. Martin Stummbaum ist an der Technischen Hochschule Augsburg im Studiengang der Sozialen Arbeit Professor für methodische Professionalität und Innovation. Forschungs- und Lehrschwerpunkte sind u.a. Beratung, Digitalisierung, Europäisierung, Fachkräftemangel, Nachhaltigkeit und Praxisforschung.
Hier finden Sie die aktuelle Onlinepublikation "Digital oder wie bei Ikea - Zukünfte Sozialer Arbeit" von Stummbaum, M./Rusert, K. (2021).
