Eigene Website vor KI-Bots schützen: Opt-Out leicht gemacht
Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz braucht Daten und viele davon werden automatisiert aus dem Netz gesammelt. Auch Websites von Architekturbüros können so Teil von Trainingsdatensätzen für Text- oder Bildgeneratoren werden. Für manche mag das wünschenswert sein: mehr Sichtbarkeit, Einfluss auf den Diskurs, Beitrag zu besseren KI-Ergebnissen. Andere möchten ihre Inhalte jedoch nicht für diese Zwecke freigeben, sei es aus Gründen des Urheberrechtsschutzes oder zur Wahrung der eigenen Datenhoheit.
Derzeit gilt: Wer nicht möchte, dass die eigene Website von KI-Bots ausgelesen wird, muss selbst aktiv werden. Hierzu dient das sogenannte „Opt-Out“. Dabei wird über die Datei robots.txt im Stammverzeichnis der Website festgelegt, welche Bots Inhalte nicht auslesen dürfen. Wichtig: Ein bloßer Hinweis im Impressum reicht nicht aus.
Die Bundesarchitektenkammer stellt Ihnen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Verfügung, wie Sie ein Opt-Out technisch umsetzen können. Darin finden Sie auch eine Liste gängiger KI-Bots sowie Hinweise zu Einschränkungen und Risiken, etwa, dass Opt-Outs nicht rückwirkend wirken und auch Suchmaschinen-Bots unbeabsichtigt blockiert werden können.
Opt-Out-Anleitung für Websites – Bundesarchitektenkammer e.V.
Bitte beachten Sie: Änderungen an der robots.txt-Datei erfordern technisches Grundwissen. Ziehen Sie im Zweifel IT-Fachleute oder Ihre Website-Anbieter hinzu.
